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Home -- German -- The Law of Christ -- 16 (Worship 5)

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THEMA 4: DAS GESETZ CHRISTI
Die 1000 Gebote Jesu im Neuen Testament
F - Taten und Absichten im Neuen Bund, oder: was Jünger Jesu tun sollen (Gottesdienstliche Ordnungen)

5 - Opfer, Spenden und regelmäßige Gaben



Matthäus 6,1-4 -- 1 Habt acht auf eure Frömmigkeit, daß ihr die nicht übt vor den Leuten, um von ihnen gesehen zu werden; ihr habt sonst keinen Lohn bei eurem Vater im Himmel. 2 Wenn du nun Almosen gibst, sollst du es nicht vor dir ausposaunen lassen, wie es die Heuchler tun in den Synagogen und auf den Gassen, damit sie von den Leuten gepriesen werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt. 3 Wenn du aber Almosen gibst, so laß deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut, 4 damit dein Almosen verborgen bleibe; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten.
Matthäus 6,19-21.24 -- 19 Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, da sie die Motten und der Rost fressen und da die Diebe nachgraben und stehlen. 20 Sammelt euch aber Schätze im Himmel, da sie weder Motten noch Rost fressen und da die Diebe nicht nachgraben noch stehlen. 21 Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz. ... 24 Niemand kann zwei Herren dienen: entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.
Matthäus 22,16-21 -- 16 und sandten zu ihm ihre Jünger samt den Anhängern des Herodes. Die sprachen: Meister, wir wissen, daß du wahrhaftig bist und lehrst den Weg Gottes recht und fragst nach niemand; denn du achtest nicht das Ansehen der Menschen. 17 Darum sage uns, was meinst du: Ist's recht, daß man dem Kaiser Steuern zahlt oder nicht? 18 Als nun Jesus ihre Bosheit merkte, sprach er: Ihr Heuchler, was versucht ihr mich? 19 Zeigt mir die Steuermünze! Und sie reichten ihm einen Silbergroschen. 20 Und er sprach zu ihnen: Wessen Bild und Aufschrift ist das? 21 Sie sprachen zu ihm: Des Kaisers. Da sprach er zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!
Matthäus 23,23 -- 23 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr den Zehnten gebt von Minze, Dill und Kümmel und laßt das Wichtigste im Gesetz beiseite, nämlich das Recht, die Barmherzigkeit und den Glauben! Doch dies sollte man tun und jenes nicht lassen. (Siehe Lukas 18,9-14)
Lukas 19,8-9 -- 8 Zachäus aber trat vor den HERRN und sprach: Siehe, HERR, die Hälfte von meinem Besitz gebe ich den Armen, und wenn ich jemanden betrogen habe, so gebe ich es vierfach zurück. 9 Jesus aber sprach zu ihm: Heute ist diesem Hause Heil widerfahren, denn auch er ist Abrahams Sohn.
Lukas 21,1-4 -- 1 Er blickte aber auf und sah, wie die Reichen ihre Opfer in den Gotteskasten einlegten. 2 Er sah aber auch eine arme Witwe, die legte dort zwei Scherflein ein. 3 Und er sprach: Wahrlich, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr als sie alle eingelegt. 4' Denn diese alle haben etwas von ihrem Überfluß zu den Opfern eingelegt; sie aber hat von ihrer Armut alles eingelegt, was sie zum Leben hatte.
Johannes 12,1-8 -- 1 Sechs Tage vor dem Passafest kam Jesus nach Betanien, wo Lazarus war, den Jesus auferweckt hatte von den Toten. 2 Dort machten sie ihm ein Mahl, und Marta diente ihm; Lazarus aber war einer von denen, die mit ihm zu Tisch saßen. 3 Da nahm Maria ein Pfund Salböl von unverfälschter, kostbarer Narde und salbte die Füße Jesu und trocknete mit ihrem Haar seine Füße; das Haus aber wurde erfüllt vom Duft des Öls. 4 Da sprach einer seiner Jünger, Judas Iskariot, der ihn hernach verriet: 5 Warum ist dieses Öl nicht für dreihundert Silbergroschen verkauft worden und den Armen gegeben? 6 Das sagte er aber nicht, weil er nach den Armen fragte, sondern er war ein Dieb, denn er hatte den Geldbeutel und nahm an sich, was gegeben war. 7 Da sprach Jesus: Laß sie in Frieden! Es soll gelten für den Tag meines Begräbnisses. 8 Denn Arme habt ihr allezeit bei euch; mich aber habt ihr nicht allezeit. (Siehe auch Matthäus 26,6-13; Markus 14,3-9)
Lukas 16,19-26 -- 19 Es war aber ein reicher Mann, der kleidete sich in Purpur und kostbares Leinen und lebte alle Tage herrlich und in Freuden. 20 Es war aber ein Armer mit Namen Lazarus, der lag vor seiner Tür voll von Geschwüren 21 und begehrte, sich zu sättigen mit dem, was von des Reichen Tisch fiel; dazu kamen auch die Hunde und leckten seine Geschwüre. 22 Es begab sich aber, daß der Arme starb, und er wurde von den Engeln getragen in Abrahams Schoß. Der Reiche aber starb auch und wurde begraben. 23 Als er nun in der Hölle war, hob er seine Augen auf in seiner Qual und sah Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß. 24 Und er rief: Vater Abraham, erbarme dich meiner und sende Lazarus, damit er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und mir die Zunge kühle; denn ich leide Pein in diesen Flammen. 25 Abraham aber sprach: Gedenke, Sohn, daß du dein Gutes empfangen hast in deinem Leben, Lazarus dagegen hat Böses empfangen; nun wird er hier getröstet, und du wirst gepeinigt. 26 Und überdies besteht zwischen uns und euch eine große Kluft, daß niemand, der von hier zu euch hinüber will, dorthin kommen kann und auch niemand von dort zu uns herüber.
Lukas 6,24-26 -- 24 Weh euch Reichen! Denn ihr habt euren Trost schon gehabt. 25 Weh euch, die ihr jetzt satt seid! Denn ihr werdet hungern. Weh euch, die ihr jetzt lacht! Denn ihr werdet weinen und klagen. 26 Weh euch, wenn euch jedermann wohlredet! Denn das gleiche haben ihre Väter den falschen Propheten getan.

Zusammenfassung

Alle Religionen brauchen Geld, um ihre gottesdienstlichen, sozialen und administrativen Verpflichtungen zu erfüllen. Das Gesetz Moses schreibt den Zehnten vom Einkommen als Religions- und Armensteuer vor. Muslime sollen fünf Prozent ihres Reingewinnes der Moscheeverwaltung und den Bedürftigen geben. Jesus hat seiner Gemeinde keine Abgabeordnung vorgeschrieben. Er hat ihnen vorgelebt, was umsonst Dienen und Opfer im Neuen Testament heißt. Er gab sich selbst als Ganzopfer und nicht nur zehn oder zwanzig Prozent vom Einkommen oder vom Reingewinn.

Jesus weiß, daß seine Nachfolger eine neues Herz und einen neuen Geist erhalten haben und sie von Mitleid und Erbarmen getrieben werden. Er gab ihnen kein Gesetz zur Selbstrechtfertigung, sondern vertraute, daß der Opfergeist des Vaters und seiner selbst sie von ihrer Eigensicherung befreit und ihnen die Augen für dringende missionarische, soziale und gottesdienstliche Aufgaben öffnet. Die Fragen von Reichtum und Armut, von Opfern zur Selbsthilfe und für Katastropheneinsätze stellen ein zentrales Thema für die Gemeinden dar.

Wir stehen in Gefahr als Überflußgesellschaft den Segen der fleißigen Vorfahren als Selbstverständlichkeit und als Recht anzusehen und zu jammern, wenn das Jahreswachstum unserer Gesellschaft stagniert oder in Verluste umschlägt. Trotz niedriger Renten sind wir in Deutschland immer noch 50 mal reicher als jenes Drittel der Menschheit, das unter der Armutsgrenze lebt. Die Menschen dieser Länder haben weniger als einen Euro am Tag als Bruttosozialprodukt pro Kopf in ihren Ländern zu verzeichnen. Es wird bei einem Drittel der Menschheit mehr gehungert und unfreiwillig gefastet als uns bewußt ist. Wir müssen als Christen umdenken und gezielter als bisher opfern. Der Geist Christi gibt uns dazu einen neuen Sinn und eine Bereitschaft zum weisen und regelmäßigen Spenden. Dabei ist erstaunlich, daß in Gemeinden, wo der Geist Gottes weht auch Gaben und Opfer fließen. Wo jedoch formale Kirchlichkeit und Tradition vorherrschen dort ist der Tod im Topf.

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