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Home -- German -- Ephesians -- 023 (By grace alone!)

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EPHESER - Werdet voll Geistes!
Meditationen, Gebete und Fragen zum Brief des Apostels Paulus an die Gemeinden in und um Ephesus

Teil 2 - Eine Glaubenslehre des Paulus damit semitische und griechisch-römische Gemeindeglieder im Frieden zusammenleben (Epheser 2:1 – 3:21)

Allein aus Gnaden! (Epheser 2:8-10)


Epheser 2:8-10
8 „Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, 9 nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme. 10 Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen“.

Paulus bekennt, dass alle Verheißungen Jesu, die Offenbarungen seines Geistes und die Realitäten des geistlichen Lebens, in keinem Fall Verdienste eines Menschen sind, sondern nur Geschenke, Gnadengaben und Erbarmungen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Der jüdische und der katholische Glaube sind irreführende Irrtümer, wenn sie meinen und lehren, dass ein Mensch durch das Halten der göttlichen Gesetze die Gnade des Schöpfers verdienen könne. Paulus und Luther kämpften mit allen ihren Begabungen und Kräften gegen diese irrige Auffassung, dass die Erlösung der Sünder, auf ihren „Guten Werken“ basiere. Alle geistgewirkten Dienste, Gebete, Fasten, Opfer und Liebestaten der in Christus lebenden Gläubigen sind Früchte der Gnade Gottes und nicht ihre eigenen Leistungen. Was sie tun und leisten verursacht das Erbarmen des Barmherzigen und ist kein Verdienst der Frommen, sondern ist ein Hinweis auf den gnädigen Heiland und barmherzigen Erlöser.

Wer meint, mit „Guten Werken“ den Himmel verdienen zu können ist naiv und hat nicht die unbegreifliche Größe und Majestät des lebendigen Gottes erkannt. Jesus hat zwar befohlen: „Ihr sollt vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist“ (Matthäus 5,48), wer jedoch denkt, er könne mit seinen Gebeten, Opfern und anderen guten Taten vollkommen werden wie Gott vollkommen ist, der hat die Herrlichkeit der Liebe und der Heiligkeit Gottes noch nicht verstanden.

Kein Mensch kann aus eigener Kraft Gott ähnlich werden oder seine Eigenschaften widerspiegeln. Dies geschieht allein aus Gnaden! Der Vater, der vollkommen ist, schenkt die Erbanlagen seiner Güte und seiner Barmherzigkeit durch die Kraft seines Heiligen Geistes allen, die Jesus, seinem Sohn nachfolgen, der als einziger das Recht hatte zu sagen: „Wer mich sieht, der sieht den Vater!“ (Johannes 14,9).

Paulus im Untersuchungsgefängnis erkannte in seinen Meditationen noch mehr und schrieb den Heiligen in und um Ephesus, dass sie und alle echten Gläubigen in letzten Konsequenz ein Werk der Gnade Gottes sind. Durch unsere Einverleibung in den lebendigen Christus wurden wir berufen und befähigt, aus Gnade „Gute Werke“ zu tun. Diese Früchte seiner Güte aber sind nicht unsere eigenen Taten, sondern im Voraus vom Vater im Himmel geplante Zeichen seiner Liebe und Allmacht. Nicht wir können unsere Aufgaben, Ämter und Berufungen richtig durchführen und ausfüllen, vielmehr hat Gott sie längst geplant und uns begnadet, darin zu wandeln und zu tun, wozu er uns geschaffen hat.

Wer diese verborgene Prädestination unserer so genannten „Guten Werke“ erkennt, begräbt schnell jeden Anflug von Stolz, denn alles was akzeptabel und gut aus unserem Leben herauskommt, stammt nicht von uns, sondern bleibt ein Gedanke und eine Tat unseres Gottes. Danken wir ihm für diese Gnade?

Gebet: Vater im Himmel, wir beten dich an wegen der alles überragenden Größe deiner Gnade. Wir haben nichts als Zorn verdient, aber sind von dir durch den Sühnetod Jesu Christi begnadigt worden. Erbarme dich über uns, damit wir verändert werden zum Lob deiner herrlichen Gnade. Hilf auch den Verirrten, die meinen ihr Heil selber mit „Guten Taten“ verdienen zu können. Amen.

Fragen:

  1. Warum kann kein Mensch durch seine so genannten „Guten Taten“ selig werden?
  2. Wie kann Paulus sagen, dass die „Guten Werke“ der Heiligen von Gott im Voraus geplant und durchgeführt wurden?

www.Waters-of-Life.net

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